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Kuni Kuni ist männlich
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Na ja, was halt so rumliegt, ne schaem

Da in der schwarzen Schachtel ist kein Tabak (mehr), da ist mein Trimmblei drin.
Ich wollt mir schon immer mal ne richtige (Flächen-)Presse bauen, aber wo soll ich das alles lagern? Man hätte auch Vakuum nehmen können, aber so geht es auch...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

14.08.2013 17:56 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
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Hi,

und weiter geht es.
Die Teile sind mittlerweile ausgehärtet, und können besäumt werden:

Anschließend wird noch das Loch für die Achse freigedremelt, und gut ist. Mit den Beinen geht es demnächst weiter, jetzt erst einmal zu den Rädern.

Alle Teile, die wir für zwei Räder brauchen:

Ganz außen die Felgen aus 2mm Sphz, innen der Aufbau aus 3 Lagen 5mm Balsa. Die kleinste Scheibe kommt ganz nach innen, die jeweils etwas größeren nehmen sie in die Mitte:


Das ganze wird dann mit Kleber (hier: PU-Leim) eingestrichen, mit Schrauben und Muttern fixiert, auf eine passende Achse (hier reicht erst einmal ein Kohlestab/-rohr) gesteckt, und dann wird überprüft ob es rund läuft. Seiten- und Höhenschläge der einzelnen Lagen lassen sich durch Drücken und Schieben ausgleichen, der Leim wirkt hier als Schmierfilm. Mit Holzleim hat man da nicht viel Zeit!
Wenn alles passt, die Schrauben fest(er)ziehen, Achse raus und trocknen lassen:


So, am WE wird nicht viel, ich baue einen neuen Rumpf in der Form...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

16.08.2013 16:13 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
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Tach,

kennt ihr das Lied "an Tagen wie diesen" von Fettes Brot?
Tja, wenn der Härter vom Gelcoat nicht mehr aus der Flasche will und kein Laden in der Stadt Ersatz hat, ist der Tag erst einmal im Eimer...
Also keine Laminieraktion, statt dessen neue Großbestellung bei R+G.

Dann hab ich mich um das Thema Fahrwerk gekümmert.
Bisher hatte ich mir noch keine Gedanken drum gemacht, wie die Beine an den Rumpf kommen, so nach dem Motto wird schon irgendwie gehen... bei genauerer Betrachtung ist der Winkel zwischen FW-Bein und der Schraube etwas spitz, um diese durch das Bein zu schrauben:




Ich hab mir aus dünnem GFK erst einmal eine Auflage gebaut, damit der Flächendruck etwas geringer wird. Darunter wurde eine Unterlegscheibe eingepfriemelt, für die Schraube:


Dann wurde alles satt mit Rovings und Gewebe ausgerundet:



Ach ja, die Räder; die zweite Radscheibe wurde analog zur ersten erstellt. Die erste hab ich dann passend zum zu verwendenden Reifen (Neopren-Runddichtung, Meterware, 15mm Durchmesser) mit einer Dremel-Schleiftrommel geschliffen:

Das geht ganz gut, wenn man das Rad auf eine Achse fädelt, eine Vertiefung in den Tisch/Opferplatte bohrt, das Rad langsam dreht und dabei den laufenden Dremel in die Nut hält. Nach ein paar Umdrehungen ist alles fein.

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

18.08.2013 10:12 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
mawarn mawarn ist männlich
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Tja, bei so einem Projekt ist halt nicht alles planbar. Aber es findet sich immer eine Lösung. Weiter so... ok

LG
Mark

18.08.2013 10:36 mawarn ist offline Email an mawarn senden Homepage von mawarn Beiträge von mawarn suchen Nehmen Sie mawarn in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Hi Mark,

es gibt sicher auch andere Lösungen: eine abgewinkelte Blechlasche, die beim Verkleben der beiden Bein-Teile dazwischen gelegt wird. Hab nur leider nix passendes da (es müsste schon Stahlblech sein).
Ich denke, der Landestoß geht ja nach oben Richtung Rumpf, so dass die Verbindung nicht groß auf Zug belastet wird. Das sollte ganz gut halten...

Heute morgen wurde dann alles verputzt und die Vertiefungen für die Schraubenköpfe eingeschliffen (diverse Dremel-Schleifkörper helfen hier):


Passt, Haken dran. Ist auch alles stabil. Die Beine werden später noch etwas profiliert...

Dann ging es los mit dem Bau des unteren Flügels. Erst einmal der Hauptholm:


Gezeichnet sind die Rippen für Kiefernleisten 3x5mm. Nur leider ist meine letzte!!! (siehe oben, Liedtitel) krumm wie ein Flitzebogen und nicht zu gebrauchen. Also 5x5mm und dafür die Rippen aufgefeilt...

Dann hab ich ein Helferchen gezeichnet und gefräst, das die Beplankung trägt, denn die innere Rippe am FW-Bein sollte nicht mit Ausnehmungen geschwächt werden:


Dann die Nasenleiste und die Rippen:


An die Oberseite kommt dann noch ein Holm. An diesen kann man die Beplankung stückeln, denn einteilig wird zwischen den Beinen recht schwierig werden.
Nach der Beplankung kommt später noch eine Auskreuzung, am Original mit Draht, ich werde Kohle-Flachprofil nehmen. Bei den geringen Abmessungen reicht das allemal aus.

So, und heute Abend kommen ein paar Aufnahmen vom zusammengesteckten Flieger. Sieht schon recht cool aus!

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

18.08.2013 10:52 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
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So, na gut. Hier die Zusammengebaut-Bilder...

Erst einmal das Fahrwerk:

Totale:


Von der Seite:


Mit Fläche, im richtigen Winkel aufgebockt (hinten unterlegt für das SLW und den Sporn, vorne für die Reifen und die Federung):


Frontansicht:


Und zum Vergleich das Original (nicht ganz derselbe Winkel); Quelle: das Buch "Speed Seekers", ich hab das Bild gescannt:


Seitenansicht; man sieht, dass das Flügelchen genug Bodenfreiheit hat:


Gewogen hab ich sie in diesem Zustand auch: 1143g.
Rohbau mit Servos sollte sich bis 1500g ausgehen, könnte also klappen mit 2,5kg flugfertig.

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

18.08.2013 17:14 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
Moderator




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Hab sie gerade auf der Schwerpunkt-Waage gehabt:

mit Kora 25, einem 3S 3300mah, 70A-Regler braucht sie bei angenommenen 35g Leitwerksgewicht (ist das vollbeplankt überhaupt hinzubekommen?) 150g Blei in der Nase. Gesamtgewicht dabei 19paarund50g. Kommen noch hinzu: 4 Servos (2xHS225g 'a 30g sowie 2x HS85 'a 25g) sowie die große Strebe vom FW zum Flügel. Der Meter wiegt 85g. Je Strebe etwa 45cm, plus Befestigungen. Reifen, Kleinteile... macht 2150g.

Das Blei kann man in einen größeren Akku (jetzt: SLS 3S 3300 'a 293g) wie etwa einen 5S der Größe (470g) und/oder einen fetten Reglerkühlkörper (schnell auch mal 40g) anlegen.

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

18.08.2013 17:55 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
Wasserflieger


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Hi Kuni,

sieht ausgesprochen gut aus. Wieder mal ein Flugzeug, das man sonst nirgends mehr sieht ok

35 Gramm für ein foliertes oder lackiertes Höhenruder wird wohl eng. Halt ein großer Akku oder eben ein fetter Viertakter, vielleicht auch noch eine Lage Gewebe mehr im Frontbereich? Wäre besser als Blei mitfliegen zu lassen. Das Gestänge zu Höhen- und Seitenruder wiegt ja auch noch was, merkt man erst wenn man es grad nicht brauchen kann.

Sag, die Motorverkleidung auf dem gescannten Originalfoto, woraus besteht die? Sieht nämlich irgendwie aus wie Leder. Kann aber nicht sein, oder?

Grüße
Andi

18.08.2013 18:23 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Hi Andi,

die Seilanlenkung wiegt fast nix. Die Höhenruder-Stange wiegt ein paar Gramm, stimmt.
Leider ist der ganze Zierat, wie Kühler etc. schwerpunktneutral, so dass da nix rauszuholen ist.
Na ja, ich werd was finden, um das Gewicht zu vertun...

Die Motorverkleidung war getriebenes Alublech. Die Verbindung zwischen den einzelnen Blechen und zwischen Verkleidung und Holzrumpf waren Klavierband-artige Schnellverschlüsse. Die haben da nen Draht eingeschoben, bzw. rausgezogen, und alles ging ab.

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

18.08.2013 18:43 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
Wasserflieger


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Ah, deshalb sieht das wie angenäht aus. Na ja, bis die Motorhaube offen war, das wird wohl ein wenig gedauert haben.

Grüße
Andi

18.08.2013 19:00 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Bart83 Bart83 ist männlich
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Große Klasse!

Ich bin sehr zufrieden mit diesem Projekt beeindruckt.

Mit freundlichen Grüßen,

Bart

19.08.2013 15:58 Bart83 ist offline Email an Bart83 senden Beiträge von Bart83 suchen Nehmen Sie Bart83 in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Hi Bart,

aus Deinem Mund ist das eine Ehre! Deine Projekte sind mindestens ebenso toll. Ich wünschte, ich hätte Deine CAD-Kenntnisse...

Hab etwas am Fahrwerk weiter gearbeitet. Das Flügelchen wurde beplankt:


Wie schon gesagt, werden die Seiten nicht auf einmal, sondern in Teilen beplankt. Das stückelt sich einfacher zwischen die (schräg stehenden) Streben!

Das vordere Brettchen wurde erst trapezförmig zugeschnitten (anhand der Maße, die man am FW abnimmt), dann etwas gebogen in der Hand gehalten und mit dem Schleifklotz die Kante überschliffen. Wenn man den Schleifklotz in einem ähnlichen Winkel führt wie das FW-Bein steht, ergibt sich die schräge Konturlinie von ganz alleine.

Am Holm wurde mit Sekunde geklebt, der Rest mit PU-Leim. Vorne an der Rundung schön klammern!


Obenrum (fast) fertig:


Das Bild vom letzten, hinteren Stückchen oben spare ich mir. Fangen wir lieber die Unterseite an. Hier geht es eng um die Kurve, deshalb ist wässern angesagt. Ein feuchter Schwamm reicht hier aus:

Leim drauf und rumziehen... ach ja, warum ist das FW jetzt wieder montiert?
Ohne Beplankung ist es abgenommen noch recht torsionsweich. Ich wollte keinen ungewollten Verzug einbauen und am Ende feststellen, dass es nicht mehr an den Rumpf passt! Also wieder dran damit, bevor der Torsionskasten geschlossen wird...

Der hintere untere Teil der Beplankung. Wenn der ausgehärtet ist, kann verschliffen werden:


Parallel dazu hab ich etwas an den Rädern weitergemacht. Diese sollen ja eine Stromlinienform bekommen (siehe obiges Original-Bild). Dazu werden noch Balsa-Scheiben außen auf die Sperrholz-Felgen geklebt.
Dabei ist mir ein Denkfehler unterlaufen: ich hab die Scheiben nur so groß gemacht wie sie laut Corel sein müssen, bis zum Verschraubungs-ring. Nun wird man es sicher nicht schaffen, SO GENAU zu schleifen. Ich werd den Rest mit Leichtspachtel überbrücken. Mal sehen wie es sich macht...

Jedenfalls hab ich noch zwei Achsträger für die Räder angefertigt:

Es sind Messingröhrchen 5/4mm, auf die passende Stellringe aufgelötet wurden.
Die 4er Achse wird so an jedem Rad festgeklemmt. Der Grund dafür:
ich hab es vor Jahren sehr schwer gefunden, WK-1-Modelle (kurze Nase, schmale Spur, hoher Schwerpunkt) sauber auf der Grasbahn geradeaus laufen zu lassen. So lange der Sporn auf der Wiese kratzte war alles okay, sobald aber die Abhebegeschwindigkeit erreicht war und der Sporn sich hob ging der Eiertanz los. Vorbildgetreue Gummifederung verstärkte das Problem noch.
Abhilfe schaffte die (in einem englischen Scale-Magazin beschriebene) Methode der Zwangsverbindung beider Räder durch die Radachse, die jetzt mitrotiert. So kann der Flieger nur noch mühsam Kurven fahren, der Geradeauslauf dagegen ist vorzüglich! Seitdem baue ich es in alle Modelle ein, die ins Schema passen.

Muss man aber nicht so bauen! Wer damit klarkommt kann es auf die herkömmliche Tour machen, oder nen Kreisel einsetzen oder was weiß ich. Ist nur ein Vorschlag...

Eines dieser Stromlinien-Brettchen:


Beide werden auf die Felgen geklebt (mit einer Hilfsachse zentrieren), und eine Seite dann grob vorgeschliffen. Hier hilft die Drehbank für Arme: Akkuschrauber (Bohrmaschine) und Dremel mit Schleiftrommel. Man kann auch beide Seiten überschleifen, aber da die Felge auf der Hilfsachse gerne durchrutscht, ist das etwas mühsam. Ich hab nur eine Seite überschliffen und klebe als nächstes das richtige, aber noch zu lange Messingrörchen ein. So kann ich alles noch gut einspannen und fertig schleifen (im Außenbereich kommt man auch auf der Bohrfutter-Seite noch gut ran).

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

20.08.2013 16:26 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
Kuni Kuni ist männlich
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Hi,

weiter im Text...

lasst mich noch etwas zu den Rädern erzählen:
bei meinen Bauerein an WK-1-Maschinen fiel mir auf, dass das Angebot an richtig passenden Rädern recht mager ist. Die modernen Niederdruck-Typen passen nicht, und oft stimmt die Größe nicht. Bei den 20er-Jahre-Aerostyle-Rädern sieht es noch finsterer aus! Und wenn man mal ein passendes Rad gefunden hat, ist es bleischwer.

Deshalb bin ich mittlerweile drauf, meine eigenen Räder zu machen. Der Maßstab stimmt, und mit ein wenig Arbeit bekommt man schicke Räder hin. Die Curtiss-Bauer, die ihre R2C oder R3C mal auf der Wiese fliegen wollen, stehen ja vor demselben Problem...

So, ich hatte ja den Absatz gespachtelt. Hier langt Leichtspachtel völlig.


Während der Spachtel trocknet, hab ich die Reifen "gebaut". Ich mache sie in dieser Größe etwa 1cm kürzer als der Umfang hergeben würde. So haben sie etwas Spannung auf der Felge. Mal sehen, vielleicht halten sie sogar ohne sie auf die Felge zu kleben?


Dann wird alles wieder in die Bohrmaschine gespannt und ein letztes Mal überschliffen:


Danach kommt Papier auf die Räder:


Zum Schluss hab ich noch etwas grauen Füller drauf gehauen, um zu sehen ob alles einigermaßen aussieht. Und das ist das Ergebnis:




Stylish würde man heute sagen, oder? Man kann auf der Innenseite des Rades die Inbus-Schraube sehen, mit der Rad und Achse miteinander verklemmt sind. Außen ist alles sauber und aerodynamisch, wie es sein soll. und mit 62g noch recht leicht für ein 110er Rad! Man könnte das Gewicht noch senken, indem man in den Kern (die drei Innenlagen plus die zwei Sperrholz-Seitenteile) ein paar Erleichterungslöcher bohrt. Aber ist steh da mehr auf Stabilität...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

23.08.2013 20:43 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
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ok

Grüße
Andi

23.08.2013 20:50 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
Kuni Kuni ist männlich
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Am Wochenende ist ein neues Küken geschlüpft:


Gewicht des Sandwich-Rumpfes wie auf dem Bild zu sehen: 282g!
Möglich wurde die Gewichtseinsparung von 21g durch die Umstellung auf ein neues Gewebe (vom 163er auf das sehr dichte 110er Gewebe von R+G), sparsameren Einsatz von Harz sowie feinere Rinnen für die Mumpe beim Verkleben.

Der Rumpf hat dabei nichts von seiner Stabilität eingebüßt, im Gegenteil: im vorderen Rumpfbereich wurde eine zusätzliche Gewebelage eingelegt, um dem vorgesehenen 4-Takt-Antrieb Rechnung zu tragen. Auch die Kohlebänder wurden großzügiger gelegt.
Es sind im Nahtbereich so gut wie keine Fehlstellen zu finden, lediglich an einer Stelle im vorderen Bereich muss nachgespachtelt werden (da lief beim Verkleben nicht genug Harz in die Naht, um diese aufzufüllen).

Also: es wird langsam! Prototyp Nummer 003 wird kommende Woche in Angriff genommen...

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

25.08.2013 13:29 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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Hi Leute,

wow, eine Woche lang nix passiert...
Stimmt natürlich nicht!
Es ist gerade ein weiterer Rumpf am werden, der nach Mecklenburg gehen wird. Wenn alles klappt (wissen wir morgen Abend) ist er noch ein wenig leichter als der für Andi, da die zusätzliche Gewebelage vorne fehlt. Mal sehen...

Unter der Woche sind die Zusatzteile wie Akkudeckel, obere Flügelverkleidung etc. entstanden.
Spaßeshalber hab ich mal beim Akkudeckel laminieren ein bischen Styro mit eingelegt:

Es ist unglaublich, was DAS bringt! Die Steifigkeit ist um Welten besser als mit Rovings! Andi: ich werd noch eins für Dich laminieren.

Dann hab ich auch etwas an meinem Modell weitergearbeitet. Die obere Verkleidung ist (fast) fertig zum Verkleben. Und ich hab mich mit den Tragflächenstreben beschäftigt:



Die Streben sind von Thoma Balsa, hier die 24mm breite Version. Beim Sesquiplan gehen diese Streben ja HINTER den Rädern an das Flügelchen. Da mein Flügel keinen Holm hat, müssen die Streben tragend sein, damit hier nix die große Flatter bekommt. Deshalb ist die Verbindungsstelle am Fahrwerksbein etwas stabiler ausgelegt als bei meinem letzten Projekt, der S.21. Will heißen, ich habe je Strebe zwei Augschrauben genommen, und die GFK-Laschen sind auch verdoppelt. So ergibt sich ein recht stabiles Scharnier:


Die Schrauben sind durch das (2x2mm plus Kohleeinlage) Sperrholz geschraubt (2,5mm vorgebohrt und M3-Gewinde geschnitten) und festgeharzt worden. Die reißen sicher nur im Ganzen aus, wenn überhaupt.

Am anderen Ende der Strebe sieht es momentan so aus:

Es handelt sich um eine Alu-Lasche 1,5mm dick, 22mm breit, abgewinkelt. Am Flügel wird sie verschraubt (wieder M3); im Flügel sind dafür M3-Einschlagmuttern in 16mm-Holzdübeln eingelassen, um die Kraft großflächig zu übertragen. Das sollte reichen. Wo ich noch uneins mit mir bin, ob das Alu reicht. Aber sicherlich neige ich hier zur Überdimensionierung...

Ach ja, die Fahrwerksstreben wurden verrundet. Ich habe absichtlich KEIN symmetrisches Profil geschliffen, sondern nur die Kanten rund geschliffen, weil die Fotos vom Orignal das so suggerieren.

Kommende Woche kommt die andere Strebe dran, danach werd ich mich wohl dem Leitwerk widmen (müssen).

Gruß,
Kuni

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01.09.2013 09:28 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
goldenage goldenage ist männlich
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Hi Kuni, Check mal deinen Posteingang winken

Hab vor meinem Urlaub das Höhenruder noch mal mit dem Hanley durchgerechnet, demnach wäre das zu klein und der Vogel kopflastig. Mit Vortex geht es mit symmetrischen Profil UND wenn man, wie in deinem Originalfile, noch etwas Höhenruder stehen hat. Nimmt man den Höhenruderausschlag weg kommt Vortex zumindest bei mir zu keinem Ergebnis.
Wollte dir nach meiner Rückkehr deswegen noch schreiben, aber du baust ja schneller als die Polizei erlaubt großes Grinsen

Jedenfalls würd ich dem Höhenruder mehr Fläche gönnen, etwas mehr Spannweite, ergibt auch etwas weniger Pfeilung.

Grüße
Andi

01.09.2013 14:05 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
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Hi Andi,

ist nix angekommen verwirrt
Also bei mir kommt Vortex nach 9 Iterationen zu einem Ergebnis. Ich schick Dir nochmal das file, das ich benutze...


Wie viel sagt Hanley, müsste das HR vergrößert werden?

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

01.09.2013 17:59 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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Ich hab meinen Rechner hier nicht mit, kann erst wieder ab dem 10. rechnen.
Ist bei dieser letzten Rechnung das Höhenruder auf Null, oder ist da ein Klappenausschlag dabei?
Mein Vorschlag wäre, bau ruhig erstmal dein Höhenruder ein. Aber bevor du's schön verspachtelst, mach vorher den Erstflug. Meiner Meinung nach ist die Sache so etwas zu nervös im Höhenruder ( ist aber natürlich auch Geschmacksache) und wahrscheinlich kopflastig, was erstmal auch keine Tragödie ist. Allerdings kann man mit dem SP bei einem Stabimaß von knapp über 8 Prozent auch nicht mehr nach hinten.

Grüße
Andi

02.09.2013 07:06 goldenage ist offline Email an goldenage senden Homepage von goldenage Beiträge von goldenage suchen Nehmen Sie goldenage in Ihre Freundesliste auf
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Hi Andi,

HR-Ausschlag war auf Null.
Was ich rausgefunden habe: es kommt darauf an, was man im Prog einstellt: hat man bei der Auslegungsberechnung in der rechten Fensterhälfte den Haken bei "Nachlaufkorrektur, Einzelausrichtung" gesetzt, rechnet er sich doof, bzw. bricht ergebnislos ab. Macht man bei ansonsten unveränderter Geometrie den Haken bei "Nachlaufkorrektur, Komplettausrichtung", läuft es sauber durch.

Ich werde diese Woche mal das HLW etwas strecken und sehen ob es besser wird. Wenn nicht, wird es erst einmal so gebaut...

BTW, der dritte Rumpf ist geschlüpft: 263g Juhu großes Grinsen
Das sind 40! Gramm Gewichtseinsparung gegenüber dem ersten!

Gruß,
Kuni

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Kunibert der Fiese

02.09.2013 14:42 Kuni ist offline Email an Kuni senden Homepage von Kuni Beiträge von Kuni suchen Nehmen Sie Kuni in Ihre Freundesliste auf AIM Screenname: - YIM Screenname: -
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